Der Mensch im Mittelpunkt. – Gute Verpackungen sind barrierefrei.

Eine Verpackung stellt ihre Qualität unter Beweis, wenn man sie öffnet. Erst beim Auspacken stellt sich heraus, wie gebrauchstauglich eine Verpackung tatsächlich ist. Jörg Wilke, Projektleiter bei Pöppelmann FAMAC®, ist sich der wachsenden Bedeutung der Benutzerfreundlichkeit bewusst. Und entwickelt Verpackungslösungen aus Kunststoff mit hoher Usability.

Lebensmittelverpackungen stellen nicht nur den Konsumenten, sondern auch die Industrie vor Herausforderungen: Einerseits müssen hochwertige Verpackungen das Produkt ideal im Verkaufsregal präsentieren, gleichzeitig sollen die Kunststoffverpackungen barrierefrei und preiswert sein. Der demographische Wandel in Deutschland ist gerade im Hinblick auf Usability ein Aspekt, der bei der Produktentwicklung von großer Bedeutung ist. Denn dieser wird in Zukunft zu einer Veränderung der Zielgruppenanteile des Marktes führen. Produkte und Verpackungen müssen an die Bedürfnisse älterer Menschen angepasst werden, ohne andere Kundengruppen auszuschließen. Auch für Pöppelmann FAMAC® wird es immer wichtiger, bei der Produktentwicklung barrierefreie Lösungen zu schaffen, die die Aspekte des Älterwerdens berücksichtigen.

Verpackungen mit hoher Benutzerfreundlichkeit.

Verpackungen sind die Schnittstelle zwischen Produkt und Verbraucher. Sie sind notwendig, um den Inhalt zu schützen und zu transportieren. Gleichzeitig dürfen sie aber nicht zum Hindernis werden. Wenn sich das Produkt beispielsweise nur schwer oder gar nicht öffnen lässt, entstehen beim Verbraucher automatisch Ärger und Frustration. Dass er dieses Produkt nicht noch einmal kaufen würde, liegt auf der Hand. „Um benutzerfreundliche Verpackungen herzustellen, muss man zuerst begreifen, für wen etwas verpackt werden soll“, so Jörg Wilke. „Dabei stehen die intuitive Handhabung, die gute Wahrnehmbarkeit von Informationen und auch das leichte Öffnen im Vordergrund. Eine Verpackung wird vom Verbraucher kaum bemerkt, wenn sie eine hohe Usability hat. Denn dann bietet sie leicht und beinahe unbemerkt Zugang zum Inhalt.“

Gute Verpackungen erleichtern den Alltag.

Verpackungen mit einer hohen Usability erleichtern den Alltag. Sie sollten so gestaltet sein, dass sie einfach, komfortabel und intuitiv für jeden zu nutzen sind. Unabhängig vom Alter. Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, geht man in Lohne neue Wege. Der Einsatz des sogenannten AgeExplorers, einem Alterssimulationsanzug, der von dem Meyer-Hentschel Institut entwickelt wurde, ist nur ein Beispiel für die erfolgreiche Entwicklungsarbeit von Jörg Wilke und seinem Team. Der Anzug bietet jüngeren Menschen die Möglichkeit, die Welt aus Sicht älterer Menschen wahrzunehmen und am eigenen Körper nachzuempfinden. Er erhöht die Empathie gegenüber älteren Kunden, indem er eine Brücke des Verständnisses zwischen den Generationen schafft. Um Produkte zu entwickeln, die grössten Komfort bieten. So sind beispielsweise in dem Anzug an verschiedenen Stellen Gewichte eingebaut, um einen Eindruck von den nachlassenden Kräften im Alter zu vermitteln. Ältere Menschen können ihre Gelenke nicht mehr so gut bewegen und dies wird mit Vorrichtungen zur Einschränkung der Beweglichkeit simuliert. Die altersbedingten Veränderungen des Sehvermögens können mit Visieren nachgeahmt werden. Und spezielle Handschuhe lassen den Benutzer die nachlassende Fingerfertigkeit erleben. „Gerade in der Entwicklungsarbeit von Kunststoffverpackungen müssen wir uns mit den Anforderungen der älteren Generationen auseinandersetzen, um neue Standards zu definieren. Bei der Entwicklung neuer Verpackungen berücksichtigen wir deshalb nicht nur Usability-Faktoren. Auch die Aspekte des Universal Designs fließen in unsere Produktentwicklungsarbeit mit ein. Dadurch sind wir in der Lage, Produkte zu entwickeln, die sinnvoll und intelligent gestaltet, intuitiv benutzbar und fehlertolerant sind“, erzählt Wilke. „Zukünftig wird es immer mehr Kunden geben, die Produkte und Verpackungen erwarten, die ihnen keine Steine in den Weg legen“, so die Meinung des Projektleiters. „Letztendlich hat der Anbieter im Wettbewerb mit den kundenfreundlicheren und barrierefreien Verpackungen die Nase vorn. Denn schließlich resultiert ein guter Umsatz auch aus zufriedenen Verbrauchern.“

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