Über Grenzen hinweg: Azubis mit Erasmus+ unterwegs
Internationale Kompetenzen sind in der heutigen Berufswelt ein wichtiger Schlüssel zum Erfolg. Pöppelmann unterstützt deshalb junge Talente, die den Blick über den Tellerrand wagen wollen – zum Beispiel mit dem Erasmus+ Programm. Die von der Europäischen Union geförderte Initiative bietet Auszubildenden die Möglichkeit, wertvolle berufliche und kulturelle Erfahrungen in europäischen Partnerländern zu sammeln. Die berufsbildende Adolf-Kolping-Schule in Lohne ist für dieses Programm akkreditiert. Drei unserer Auszubildenden nutzten diese Chance für ein individuelles Auslandspraktikum.
Berufliche Einblicke in Portugal
Fiona Adamovitch (Ausbildung zur Technischen Produktdesignerin) und Otilia Bulai (Ausbildung zur Fachinformatikerin) zog es in die Kleinstadt Vouzela im Landesinneren Portugals. Dort arbeiteten sie gleich in drei Betrieben: In einem holzverarbeitenden Unternehmen standen die präzise Verarbeitung und Qualitätskontrolle von Holzprodukten im Fokus. Eine weitere Station war ein Industriemontagebetrieb mit Wartungsdienst. Hier gewannen sie Einblicke in die Installation und Instandhaltung komplexer Maschinen. Zudem konnten sie in einem Elektronikgeschäft mit Reparaturservice praktische Erfahrungen im Bereich Reparatur und Wartung von Laptops, PCs und Druckern sammeln.
Ergänzend besuchten Fiona und Otilia die „Escola Profissional de Vouzela“, eine berufsbildende Schule mit einem Ausbildungsspektrum von Tourismus über Gastronomie bis Kosmetik. Auch die Freizeit wurde genutzt: Vom Ausflug zur farbenfrohen Halbinsel Costa Nova über Wanderungen in der Natur bis hin zum Besuch eines imposanten Wasserfalls sammelten die beiden unvergessliche Eindrücke.
Auslandserfahrungen in Ungarn
Toni Wendelmuth (Ausbildung zum Mechatroniker) reiste in die Vechtaer Partnerstadt Jászberény in Ungarn, um hier bei ThyssenKrupp in der Programmierbranche zu arbeiten. Unter realen Projektbedingungen konnte er seine technischen Fähigkeiten ausbauen und neue Arbeitsmethoden kennenlernen.
Neben dem beruflichen Alltag standen kulturelle Highlights auf dem Programm: Dazu gehörten ein Ausflug nach Budapest, eine Wanderung auf den höchsten Berg Ungarns, den Kékestető, ein Besuch der historischen Stadt Eger mit Besichtigung der Burg und Thermalbäder sowie die Erkundung des Naturgebietes rund um den Theiß-See.
Fazit: Die Teilnahme am Erasmus-Auslandspraktikum war für alle drei Teilnehmenden eine einmalige Bereicherung – fachlich wie persönlich. Sie erweiterten ihre beruflichen Kenntnisse, erlebten andere Kulturen hautnah und stärkten ihre Offenheit, Selbstständigkeit und internationale Handlungskompetenz. Ein Dank gilt der Adolf-Kolping-Schule, die auch unseren Auszubildenden diese Möglichkeiten eröffnet. Dies trägt dazu bei, dass aus jungen Talenten engagierte und weltgewandte Fachkräfte werden – bereit, die Zukunft mitzugestalten.
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Bild: Die Pöppelmann-Auszubildenden Fiona (links) und Otilia (3. von links) mit Kolleginnen und Kollegen ihrer Praktikumsstation in Portugal.