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DER PÖPPELMANN EFFEKT:
Echte Kreislaufwirtschaft JETZT gemeinsam machen!

Die Zukunft gehört der Kreislaufwirtschaft.
Das ist Konsens.

Ressourcenschonung

Die Zukunft gehört der Kreislaufwirtschaft. Das ist Konsens.

Aus der gemeinsamen Verantwortung für unseren Planeten und gegenüber zukünftigen Generationen haben sich im 21. Jahrhundert grundlegend neue Prämissen des Wirtschaftens ergeben. Eine dieser Prämissen lautet: Die Zukunft gehört der Kreislaufwirtschaft.

Denn der Weg zu einer echten Circular Economy ist eine der entscheidenden strategischen Herausforderungen sowohl für unser Unternehmen wie auch für die gesamte Kunststoffbranche. Daher stellen wir bei Pöppelmann uns bereits seit Jahren der Aufgabe, die Wende von der linearen Wertschöpfung zur Kreislaufwirtschaft zu gestalten.

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Quelle: Ellen MacArthur Foundation Circular economy systems diagram (February 2019) www.ellenmacarthurfoundation.org

Immer wieder zurück an den Anfang: Der blaue Kreislauf des Menschen orientiert sich am grünen Kreislauf der Natur.

Was genau ist mit Kreislaufwirtschaft gemeint?

Ein Blick auf diese Grafik hilft zum Verständnis. Hier sehen wir die symbolische Darstellung zweier Rohstoffkreisläufe - einer in grün, der andere in blau. Grundlage dieser Grafik ist das Circular-Economy-Modell der Ellen-McArthur-Foundation. Die Farbe Grün kennzeichnet den biologischen Kreislauf organischer Rohstoffe, die Farbe Blau den technischen Kreislauf von Materialien wie Metall oder Kunststoff - von der Produktion bis zur Wiederverwertung.

Die Kreislaufwirtschaft (engl: Circular Economy) ist ein Modell der Produktion und des Verbrauchs, bei dem bestehende Materialien und Produkte so lange wie möglich geteilt, geleast, wiederverwendet, repariert, aufgearbeitet und recycelt werden. Auf diese Weise wird der Lebenszyklus der Produkte verlängert. In der Praxis bedeutet dies, dass Abfälle auf ein Minimum reduziert werden.

Wenn wir von Produktkonzepten für eine echte Kreislaufwirtschaft sprechen, beziehen wir uns aus unserem Arbeitsgebiet heraus in erster Linie auf den äußersten blauen Kreislauf mit der Bezeichnung "Recycling".

Trend: Die Zukunft gehört der Kreislaufwirtschaft.

Die Verwirklichung echter Kreislaufwirtschaft ist eine der entscheidenden strategischen Herausforderungen für alle gesellschaftlichen Bereiche.

Wissenschaft

Das sagt die Wissenschaft: Ein konsequenter Systemwechsel schont Ressourcen und schafft Arbeitsplätze.

Eine Studie der US-amerikanischen Non-Profit-Organisation The PEW Charitable Trusts (Juli 2020) kommt zu dem Schluss, dass ein konsequenter Systemwechsel zu einer Kreislaufwirtschaft die Verschmutzung der Umwelt mit Kunststoff, die Nutzung von Neuware-Kunststoff und die Emission von Treibhausgasen reduzieren würde. Dies ist zudem ökonomisch vorteilhaft gegenüber der Weiterführung des Status Quo sein und schafft zusätzliche Arbeitsplätze.

Zudem ermittelte das internationale Forscherteam für dieses Szenario eine Reduzierung der Kosten für das Gesamtsystem von der Rohstoffgewinnung bis zum Abfallmanagement.

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Datenquelle: Studie der US-amerikanischen Non-Profit-Organisation The PEW Charitable Trusts (Juli 2020)
Politik

Das sagt die Politik: Nur mit einem Systemwechsel zur Kreislaufwirtschaft ist Klimaneutralität zu erreichen.

Die Politik hat die Route zur geschlossenen Kreislaufwirtschaft auf nationaler und internationaler Ebene abgesteckt. Der Aktionsplan Kreislaufwirtschaft der EU-Kommission steht im Mittelpunkt des Europäischen Grünen Deals, mit dem bis 2050 Klimaneutralität erreicht werden soll.

In Deutschland hat das Bundeskabinett den Gesetzentwurf zur Novelle des Kreislaufwirtschaftsgesetzes auf den Weg gebracht.

Im Baseler Übereinkommen sind neue Regelungen zum Export von Kunststoffabfällen getroffen worden.

CircularEconomy
Umweltverbände

Das sagen die Umweltverbände: Es braucht eine konsequente Umsetzung eines echten Materialkreislaufs.

Umweltverbände wie der Naturschutzbund Deutschland (NABU), der mit dem "Dialogforum Kreislaufwirtschaft" eine Plattform für den Austausch verschiedenster Akteure (Politik, Wirtschaft, Verbände …) geschaffen hat, oder auch der World Wide Fund For Nature (WWF) drängen mit wertvollen Beiträgen in der Diskussion auf Fortschritte.

Parallel treiben zahlreiche Initiativen das Thema aktiv voran: Über 450 Unternehmen, Organisationen und Verbände haben mittlerweile das von der Ellen MacArthur Foundation initiierte New Plastics Economy Global Commitment unterzeichnet.

Eliminate – innovate – circulate = Weglassen – neu erfinden – in den Kreislauf bringen: Das sind die Leitplanken der Stiftung auf dem Weg zum Ziel.

SirDavid
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Branchenverbände

Das sagen die Branchenverbände: Die Kreislaufwirtschaft ist die wichtigste gemeinsame Aufgabe.

Auch die Kunststoffbranche macht mit: Unternehmen und Verbände aus der gesamten Wertschöpfungskette sind der von der EU-Kommission initiierten Circular Plastics Alliance beigetreten.

Die Industrievereinigung Kunststoffverpackungen (IK) hat sich gemeinsam mit den sonstigen Verbänden der Kunststoffbranche der Aufgabe verschrieben, geeignete und marktfähige Rahmenbedingungen für die Kreislaufwirtschaft zu definieren.

Die Initiative Digitale Wasserzeichen HolyGrail 2.0 ist ein Zusammenschluss, in dem mehr als 130 Unternehmen und Organisationen unter der Schirmherrschaft des europäischen Markenverbands AIM gemeinsam an der Entwicklung eines digitalen Wasserzeichens für Verpackungen arbeiten. Ziel ist die bessere Sortierung als Voraussetzung für ein effizienteres und qualitativ hochwertiges Recycling – auch wir sind mit dabei!

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Industrie

Das sagt die Industrie: Kreislaufwirtschaft ist das erklärte Ziel und bietet schon heute Chancen, sich zu differenzieren.

Unser Werkstoff Kunststoff ist ein Wertstoff. Dennoch wird in Deutschland weniger als die Hälfte des Kunststoffabfalls wiederverwertet. Diese Quote wollen wir - gemeinsam mit Mitstreitern in der Branche - durch Kooperationen entlang der gesamten Wertschöpfungskette stetig erhöhen.

Wie zum Beispiel die „Initiative Frosch“ des Unternehmens Werner & Mertz: Sie hat bereits vielfach unter Beweis gestellt, dass der geschlossene Wertstoffkreislauf ein erreichbares Ziel und die Kreislaufführung für Plastik sinnvoll, möglich und nötig ist.

Ein weiteres Beispiel: unsere Initiative PÖPPELMANN blue®: Hier bündeln wir sämtliche Aktivitäten unseres Unternehmens zur Entwicklung von Produktkonzepten für die Kreislaufwirtschaft. Das heißt: Aus einem Produkt soll ein Rezyklat und aus dem Rezyklat soll wieder ein Produkt mit derselben Qualität werden.

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Gemeinsam Verantwortung übernehmen. Wir brauchen Sie!

Wir sind bereit, unser gesamtes Know-how, unser Wissen und unsere Kompetenz im Umgang mit dem Material Kunststoff in das Ziel Kreislaufwirtschaft einzubringen.

Wir, wie auch die gesamte Kunststoffbranche, setzen dazu auf die Kooperation mit allen Beteiligten aus Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft.

Um auf diesem Weg weiter mit Erfolg voranzukommen, setzen wir auf Sie – als Verbraucher wie auch als Entscheidungsträger in Politik, Einzelhandel, Kunststoffhersteller, -verarbeiter und –recycler.

Wir sehen uns als Wegbereiter und Wegbegleiter, damit wir gemeinsam mit Ihnen ins MACHEN kommen und an einer zukunftsfähigen, zirkulären Kunststoffindustrie arbeiten.

Wer beste Qualität und innovative Produkte liefert, muss denselben Anspruch an die Verpackung haben. Die Verwendung einer recyclingfähigen Verpackung ist ein Schritt in Richtung Kreislaufwirtschaft. Das Ziel muss das Schließen von Kreisläufen sein. Voraussetzung ist die Offenheit für tatsächlich verantwortungsvolle und innovative Lösungen. Wichtig ist außerdem ein kritischer Blick auf vorgetäuschte Nachhaltigkeit.

Ihr Produkt ist es wert!

Jeder von uns kann die Kreislaufwirtschaft vorantreiben: Unsere Kaufentscheidungen haben einen immens großen Einfluss auf die Akteure des Einzelhandels. Bei der Nachhaltigkeit einer Verpackung punkten Plastikverpackungen oftmals gegenüber anderen Materialien wie Papier oder Glas.

Genauso wichtig: Wir als Verbraucher unterstützen die Herstellung hochwertiger Rezyklate für neue Produkte im Materialkreislauf durch die sachgemäße Entsorgung und Trennung von Abfällen.

Unser Handeln ist entscheidend.

Echte Kreislaufwirtschaft muss gefördert werden. Einen großen Hebel hat die öffentliche Beschaffung, wenn hier Produkte mit einem hohen Anteil von Rezyklat bevorzugt werden. Die sogenannte „Plastik-Steuer“ und Rezyklatquoten sind starke Eingriffe in den Markt. Sie müssen zielgerichtet erfolgen, z. B. durch materialspezifische Substitutionsquoten.

Wir fordern verlässliche Legaldefinitionen um Entwicklungs- und Investitionssicherheit entlang der gesamten Wertschöpfungskette zu schaffen.

Sie schaffen die Rahmenbedingungen für den Erfolg der Kreislaufwirtschaft!

Durch gezielte Vorgaben pro Kreislaufwirtschaft kann der Einzelhandel den Herstellern die benötigte Entwicklungs- und Investitionssicherheit geben. Die beteiligten Akteure auf dem Markt müssen Kreislauf-Zertifikate für Verpackungen einfordern.

 „Greenwashing“-Produkte mit undefinierten Recycling-Verweisen sollten von Ausschreibungen ausdrücklich ausgeschlossen und echte Kreislaufwirtschaftsprodukte vorgegeben werden.

Ihre Kunden kennen den Unterschied!

Die Sekundärrohstoff-, Recycling- und Entsorgungswirtschaft steht vor der Aufgabe, die Verfügbarkeit von PCR-Rezyklaten in gleichbleibend guter Qualität und wachsender Menge sicherzustellen. Dazu gehört die Weiterentwicklung von hochwertigem PCR-Material nach einheitlichen Standards, um mit anerkannten Labeln die Kundenakzeptanz auch für höhere Preise zu erreichen.

Sie wissen, dass Kunststoff ein Wertstoff ist!

Wir dürfen nicht in Defensivdiskussionen verfallen und nur beklagen, was alles nicht geht. Sondern wir müssen entschieden vorangehen und Lösungen aktiv gestalten, die ökologisch sinnvoll, technisch umsetzbar und wirtschaftlich vertretbar – und damit zukunftsfähig – sind. Wir müssen bereit sein, in die Entwicklung dieser Lösungen langfristig zu investieren. 

Wir müssen für Klarheit und Transparenz sorgen und Scheinlösungen, Greenwashing und Etikettenschwindel strikt vermeiden.

Wir bringen den Kreislauf in Schwung!

…durch richtige Rahmenbedingungen!

…durch gezielte Anreize und Vorgaben!

…durch sichere Materialströme!

…durch gemeinsame Innovationen!

…durch bewusste Entscheidungen!

…durch konsequentes MACHEN!

Und so leben wir PÖPPELMANN blue® in unseren Divisionen:

Innovative Lösungen aus allen Geschäftsbereichen, die für einen ressourcenschonenderen Umgang mit dem wertvollen
Werkstoff Kunststoff sorgen, haben wir längst in Serienfertigung umgesetzt:

100 % kreislauffähige Pflanztöpfe aus PCR (Post-Consumer-Rezyklat – also wiederverwertetes Material eines Produkts nach dessen Nutzung) der Division TEKU®,
Schutzkappen und -stopfen aus 100 % PCR von KAPSTO®, recyclingfähige Non-Food-Verpackungen aus bis zu 100 % PCR von FAMAC®
und hochpräzise technische Serienbauteile aus PCR für die Automobilindustrie von K-TECH®.

Recycling-Experten aller vier Divisionen arbeiten kontinuierlich an weiteren Ideen zur ressourcenschonenden
Herstellung unterschiedlichster Produkte.

Pöppelmann KAPSTO®

Ressourcenschonende Schutzelemente aus recyceltem Kunststoff: Durch den Einsatz von 100 Prozent Recyclingmaterial, welches zu 100 Prozent wiederverwertbar ist, schließen wir den Materialkreislauf.

Pöppelmann FAMAC®

Ressourcenschonende Verpackungen aus recyceltem Kunststoff: So setzen wir unsere Kunststoff-Kompetenz gegen die 25 Millionen Tonnen Kunststoffabfälle, die allein in Europa jährlich erzeugt werden.

Pöppelmann TEKU®

Ressourcenschonende Pflanztöpfe aus recyceltem Kunststoff: Der Kunststoff für unsere Pflanztöpfe in der Farbe Circular blue kommt direkt aus dem Gelben Sack und landet dort auch wieder.
 

Pöppelmann K-TECH®

Ressourcenschonende Produktlösungen in den Bereichen Automotive, Elektro, Maschinen- und Gerätebau; Entwicklung und Fertigung von hochpräzisen technischen Serienbauteilen aus PCR für die Automobilindustrie.

Kontakt

Sie möchten mitmachen? Sprechen wir darüber!

+49 4442 982-0

Montag bis Donnerstag:  8:00 –17:00 Uhr
Freitag:  8:00 – 15:30 Uhr

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