Pöppelmann verabschiedet Geschäftsführer Franz Nordlohne.

Nach 47 erfolgreichen Jahren verabschiedet das Lohner Familienunternehmen den Geschäftsführer der Pöppelmann Kunststofftechnik mit einem Empfang im Werk 2.

Dr. Maria Apel, persönlich haftende Gesellschafterin und Vorsitzende des Beirates der Firmengruppe Pöppelmann, würdigte Nordlohne dankbar als „einen der Männer der ersten Stunde“. Sie erinnerte daran, dass der heutige Geschäftsführer seine Ausbildung 1968 im Unternehmen begonnen habe. Besonders gern blickte Apel auf die gemeinsamen Rundgänge durch die Produktionshallen in Werk 2 sowie auf den Kundenbesuch bei Daimler in Sindelfingen zurück. Apel würdigte auch den regelmäßigen Austausch mit Nordlohne über Unternehmensentwicklung, Strategie und Internationalisierung – stets nach dessen Motto „Nicht Sollte, Hätte, Könnte, Würde – sondern MACHEN!“ Und sie versprach: „Mit unserer großartigen Pöppel-Mannschaft, mit Hirn und Herz und unermüdlichem Fleiß werden wir uns gemeinsam weiterentwickeln, um so möglichst viele und sichere Arbeitsplätze zu schaffen.“

Auch Reinhard Böckmann, Projektleiter und langjähriger Weggefährte Nordlohnes, schilderte gut gelaunt während der Verabschiedungsfeier dessen erfolgreichen Werdegang. Anhand zahlreicher Anekdoten beschrieb er die Zusammenarbeit und dankte Nordlohne im Namen aller Kollegen für dessen Arbeit „zum Wohle des Unternehmens und auch zum Wohle jedes einzelnen Mitarbeiters“. Besonders dankte er Nordlohnes Ehefrau Margret, die dieser im Unternehmen kennengelernt hatte und die ihm in all den Jahren den Rücken frei gehalten habe.

Die außerordentlichen Verdienste Nordlohnes um die erfolgreiche Entwicklung des Unternehmens betonte Geschäftsführer Friedrich Kühling: „Wenn man sieht, was aus dem K-TECH® Bereich geworden ist, so sagt das mehr über seine herausragende Leistung als alle Worte.“ Nordlohne sei nicht nur ein Chef gewesen, sondern auch ein Kümmerer, der den Menschen mit ihren Anregungen und Sorgen stets zugehört habe. Das unterstrich auch der Betriebsratsvorsitzende Dieter Staggenborg. Er bedankte sich im Namen der Belegschaft für Nordlohnes Ruhe und Kompetenz und wünschte ihm für seinen Ruhestand alles Gute.

„Ich habe eine starke Zeit im Unternehmen erleben dürfen.“

Franz Nordlohne erinnerte dankbar an die 47 überaus ereignisreichen und bewegten Jahre. Die Reise nach Rom im Oktober 2009 anlässlich des 60-jährigen Firmenjubiläums und das Treffen mit Papst Benedikt bezeichnete er als das wichtigste Ereignis für ihn persönlich. Er habe stets versucht, den frühen Rat von Josef Pöppelmann zu beherzigen, er müsse den Kopf frei behalten für die wichtigen Dinge. Darüber hinaus hätten die kurzen Entscheidungswege zu der erfolgreichen Entwicklung des Unternehmens maßgeblich beigetragen, vor allem aber die gute Zusammenarbeit bei Pöppelmann: „Dies alles lief nur, weil unsere Kolleginnen und Kollegen die Projekte mitgetragen haben und dadurch erfolgreich abschließen konnten. Diese Menschen sind das Wertvollste, was unser Unternehmen besitzt.“

Viel Glück und Erfolg wünschte Nordlohne seinem Nachfolger Andreas Kellermann, der als Prokurist und Verkaufsleiter bereits seit mehreren Jahren eng mit ihm zusammengearbeitet hatte: „Zusammen könnt ihr nur gewinnen.“