Halbjahrestreffen der Aachener Werkzeugbau Akademie (WBA) bei Pöppelmann.

Auf der gelungenen Veranstaltung am 16. Mai 2018 wurden die neuesten Entwicklungen und der Fortschritt der diesjährigen WBA-Projekte vorgestellt.

Genau 100 Vertreter der Mitgliedsunternehmen der Aachener Werkzeugbau Akademie folgten der Einladung von Pöppelmann zum großen Halbjahrestreffen. Dieses hat sich zu einer wertvollen Plattform für eine gewinnbringende Zusammenarbeit und einen nachhaltigen Austausch in der Werkzeugbau-Branche etabliert. Mit dem Ziel, diesen Sektor in Deutschland zu fördern und systematisch weiterzuentwickeln, ist die WBA mittlerweile führender Partner des Werkzeugbaus in den Geschäftsfeldern Industrieberatung, Weiterbildung und Forschung. Gegenseitige Besuche und zahlreiche Veranstaltungen sorgen für einen erstklassigen Austausch.

Das Ziel: die Vernetzung von Wirtschaft und Wissenschaft.

Die WBA entwickelt speziell für die Branche neue Konzepte und Technologien. Im Vordergrund steht hierbei die anwendungsorientierte und interdisziplinäre Forschung durch enge Zusammenarbeit mit den Mitgliedsunternehmen. Das Netzwerk umfasst die führenden Werkzeugbaubetriebe unterschiedlichster Branchen aus Deutschland, Österreich und Schweden sowie die wichtigsten Lieferanten für Material, Software und Maschinentechnik. Auch Pöppelmann ist seit langem Mitglied der WBA.

Intensiver Austausch zu aktuellen Themen des Werkzeugbaus.

Bereits am 15. Mai kamen die Teilnehmer zu einer geselligen Vorabendveranstaltung im Gasthof Hoyer in Lohne zusammen. Nach einer kurzen Begrüßung der Gäste durch Pöppelmann Geschäftsführer Norbert Nobbe ließ man den Abend bei einem gemeinsamen Essen, interessanten Gesprächen und dem anschließenden Auftritt des bekannten Redners und Kriminalwissenschaftlers Leo Martin gemütlich ausklingen.

In der Eröffnungsrede am folgenden Tag stellte Norbert Nobbe den Teilnehmern das Unternehmen vor und berichtete über interessante Neuigkeiten des Werkzeug-Technologie-Zentrums (WTZ). Im Anschluss gab Prof. Dr. Wolfgang Boos, geschäftsführender Gesellschafter der WBA, einen Überblick über die aktuellen Entwicklungen und Zwischenstände der WBA-Projekte 2018. Vor allem die systematische Weiterentwicklung der Branche und Schwerpunktthemen wie Industrialisierung, digitale Vernetzung, der Einsatz von intelligenten Produkten und das Angebot von innovativen Services standen dabei im Mittelpunkt. „Um die Potenziale der digitalen Vernetzung im Kontext von Industrie 4.0 ausschöpfen zu können, gilt es, gemeinsam mit unseren Mitgliedern sowie Kooperations- und Forschungspartnern praktische und anwenderorientierte Lösungen zu entwickeln und zu implementieren“, so Prof. Dr. Wolfgang Boos.

Besichtigung der Pöppelmann Werke 1, 2 und 3.

Als nächster Punkt stand eine Besichtigung der Pöppelmann Werke auf dem Programm: Hier konnten sich die WBA-Mitglieder einen persönlichen Eindruck über die Produktionsabläufe bei Pöppelmann verschaffen. Direkt vor Ort erfuhren die Teilnehmer mehr über die effektive Arbeitsweise von Pöppelmann und darüber, wie im WTZ Werkzeuge entlang einer innovativen Prozesskette erstellt werden. Seit über 50 Jahren werden hier sehr erfolgreich hoch spezialisierte Neuwerkzeuge für nationale und internationale Kunden gefertigt. Auch Hermann Winner, Leiter des Pöppelmann Werkzeugbaus, zieht eine positive Bilanz: „Der Austausch mit Gleichgesinnten sowie der Einblick in die spannenden Projekte und zukünftigen Herausforderungen des Werkzeugbaus zeigt, wie erfolgreich die Zusammenarbeit der Branche in Deutschland ist. Wir freuen uns, dass wir Gastgeber dieser gelungenen Veranstaltung sein durften.“