FAQ

Sie fragen – Arno antwortet.

Im Rahmen unserer unternehmensweiten Initiative PÖPPELMANN blue® erarbeiten wir u.a. zukunftsweisende Konzepte für den Erwerbsgartenbau, die den Rohstoffkreislauf komplett schließen. Hier beantwortet unser Verkaufsleiter Arno Zerhusen die häufigsten Fragen rund um die Initiative sowie unsere ressourcenschonenden Pflanztöpfe in der Farbe Circular blue. Und sollte Ihre Frage nicht dabei sein, dann schreiben Sie ihm einfach per E-Mail:
teku@poeppelmann.com

Mit der Initiative Pöppelmann blue® streben wir den geschlossenen Materialkreislauf an, sodass es nach der Benutzung des Materials wieder in den Kreislauf zurückgelangt und wir daraus wieder neue Produkte machen können. Pöppelmann blue® ist kein Produkt an sich, sondern eine unternehmensweite Initiative, die wir in allen Divisionen haben, um die geschlossenen Materialkreisläufe darzustellen. 

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Wir haben uns für die Farbe Blau entschieden, weil Blau neben diversen technischen guten Eigenschaften, wie zum Beispiel Überfärbbarkeit, Deckkraft oder Bedruckbarkeit, auch einen sehr hohen Wiedererkennungswert im Markt darstellt. Blau ist anders und wird gut wahrgenommen.

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Seit über vierzig Jahren verwenden wir bei Pöppelmann schon Kunststoffrezyklate oder alte Kunststoffe und machen daraus neue Produkte und das waren bisher immer zu großen Teilen Industrieabfälle, die zum Beispiel aus der Herstellung von Etiketten oder sonstigen Kunststoffartikeln stammten. Das nennt sich heute PIR, oder Post-Industrial-Rezyklat. PCR ist ein Post-Consumer-Rezyklat und das Wort Consumer erklärt eigentlich die Tatsache, dass es vorher in den Haushalten der Menschen war, also das PCR stammt sozusagen aus der haushaltsnahen Entsorgung. 

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Aus unserer Überzeugung ist die nachhaltigste Lösung, den Kunststoff, den wir einsetzen, so einzusetzen und technisch auszustatten, dass er im Kreislauf bleiben kann. In der haushaltsnahen Entsorgung sollte er unbedingt im gelben Sack entsorgt werden, sodass er dann in der Entsorgung einfach wiedergefunden werden kann. Diese Materialien können wir dann wieder einsetzen, um neue Pflanztöpfe daraus zu machen. Das ist die wirklich nachhaltigste Lösung, die es zur Zeit gibt. Aus einem Topf wird wieder ein Topf und wieder ein Topf und wieder ein Topf. Sinnvoller kann es garnicht sein.

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Natürlich ist es für viele unserer Kunden logisch, wenn Pöppelmann sagt, dass ein Produkt beispielsweise recyclingfähig ist, dass Pöppelmann das auch einhält. Wir halten ein, was wir sagen. Wir wollen aber trotzdem noch zusätzlich die Sicherheit geben, dass es auch von einem unabhängigen Institut zertifiziert ist. Dafür haben wir das Institut cyclos htp, die zweifellos das wichtigste Institut auf diesem Gebiet in Europa sind, damit beauftragt, die 100 prozentige Recyclingfähigkeit unserer Produkte zu zertifizieren und damit auch sicherzustellen. So können wir den 100 prozentigen Materialkreislauf gewährleisten. Und neben der Recyclingfähigkeit, die wir über das Zertifikat cyclos htp entsprechend nachweisen, wollen wir natürlich auch nachweisen, dass es bei den Kunststoffen, die wir für PÖPPELMANN blue® verwenden, um Kunststoffe aus der haushaltnahen Entsorgung geht. Denn alles, was wir recyclingfähig gemacht haben, wird tendenziell gefunden und sollte dann wieder eingesetzt werden, sodass wir auch hier in Zusammenarbeit mit dem RAL-Gütezeichen die Anteile an Post-Consumer-Material, aus der haushaltsnahen Entsorgung, nachweisen können.

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Natürlich gibt es noch weitere Zertifizierungen, die wir auch nutzen. Unsere Produkte sind mit dem Blauen Engel ausgezeichnet. Der Blaue Engel hat, über Audits, bestimmte Informationen, dass wir zum Beispiel für unsere Produkte mehr als 80 Prozent Post-Consumer-Material, Material aus der haushaltsnahen Entsorgung, verwenden. Im Gegensatz zum Blauen Engel ist ein EuCertPlast-Zertifikat nur der Nachweis, dass man bei seinen Lieferanten entsprechende Kunststoffe aus dem Gelben Sack oder aus der haushaltsnahen Entsorgung bezogen hat. Es ist aber nie der Nachweis dafür, dass man diese auch einzusetzen hat. Das wiederum ist über den Blauen Engel abgesichert.

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Natürlich sind unsere bedruckten PÖPPELMANN blue® Töpfe auch recyclingfähig, unzwar zu 100 Prozent. Das haben wir uns auch von dem Institut htp bestätigen lassen. Das ist eine Grundvoraussetzung für den Erfolg dieses Produktes, denn ich habe ja schon gesagt, in der Vermarktung funktionieren diese Produkte genauso wie andere herkömmliche Pflanztöpfe auch. Wenn wir über etikettierte Töpfe reden, ist es natürlich auch die Grundvoraussetzung, dass wir hier Polypropylen Etiketten benutzen, um das gleiche Material zu verwenden für das Etikett, wie auch für den Topf. Und damit sind diese Töpfe auch wieder 100 Prozent recyclingfähig, auch wenn sie etikettiert wurden.

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Nein, die Initiative PÖPPELMANN blue® bedeutet nicht zwangsläufig, dass die Produkte blau sein müssen. Andere Farben sind auch möglich, sodenn wir immer gedeckte Farben nehmen. Das Ausgangsmaterial ist ein Recycling Material und es wird, innerhalb der Chargen, auch immer Farbschwankungen geben, da es sich mal um dunkle Recycling Chargen und mal um hellere Recycling Chargen handelt. Falls wir andere Farben abstimmen, müssen wir natürlich immer darauf achten, dass diese Farben 100 Prozent recyclingfähig sind. Das ist die Grundvoraussetzung, die für die Initiative PÖPPELMANN blue® gegeben sein muss. Und im Gegensatz zu der Farbe blau sind andere Farben bisher nicht zertifiziert und es muss geprüft werden, ob sie zertifizierbar sind.

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Wenn wir es wirklich ernst meinen, dass wir weltweit die Recycling Quote erhöhen wollen, dann müssen wir mit den Materialien anfangen, die heute noch vielfach thermisch verwertet oder verbrannt werden. Das sind die Materialien, die aus der haushaltsnahen Entsorgung kommen. Aus diesen Materialien stellen wir neue Produkte her und genau das ist der nachhaltige Ansatz. Die PÖPPELMANN blue® Töpfe nicht zu nehmen, weil es in dem Land noch keine Sortierinfrastruktur gibt, kann ja nicht die Lösung sein. Denn tendenziell ist dieses Land, auf dem die Sortierinfrastruktur noch nicht existiert, auch auf der gleichen Erde und irgendwann wird auch dieses Land erkennen, dass es sich hier nicht um Müll oder Abfall handelt, sondern um Rohstoffe. Natürlich sind wir in Deutschland angefangen, da es hier schon gut ausgebaute, gut funktionierende Sortier- und Entsorgungsinfrastrukturen gibt und wir gerne auf diese Expertise und Erfahrung zurückgreifen. Das RAL-Gütezeichen spricht aber bereits heute schon von EU-sourced materials. Damit können wir auch auf PP-Fraktionen zum Beispiel aus den Ländern Frankreich, Italien oder den Niederlanden zurückgreifen. Wir nutzen gerne diese Materialinputs, um die Materialkreisläufe auch in einem größeren Umfang schließen zu können.

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Im Standardprogramm konzentrieren wir uns auf die Artikel, die im Tiefziehverfahren hergestellt werden, da diese im Vergleich zu den Spritzgussartikeln 20-45 Prozent weniger Material benötigen.

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unter +49 4442 982-321 oder teku@poeppel­mann.com 
gerne auch direkt über unser Kontaktformular.

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