Stakeholder-Dialog

Stakeholder-Dialog

Glaubwürdigkeit braucht den ständigen Dialog.

Zuhören ist der Anfang und das Ende eines guten Dialogs. Im Rahmen des Ausbaus unseres Nachhaltigkeitsmanagements wollen wir den Dialog noch stärker in unseren Beziehungen mit den wichtigsten Anspruchsgruppen – auch Stakeholder genannt – integrieren. Und zwar sowohl nach innen als auch nach außen.

Mit unseren Kunden sind wir im täglichen Austausch – zum Beispiel in Projekten, in denen wir gemeinsam Lösungen entwickeln. Die Kundenzufriedenheit hat bei uns immer höchste Priorität. Seit 2017 ermitteln wir im Rahmen einer anonymisierten Befragung aussagekräftige Daten als Teil des Kundendialogs.

Diese Kundenbefragung werden wir künftig im Zweijahresrhythmus wiederholen. Dabei gehen wir auch ins Detail: Wir wollen wissen, welche Aspekte der Zusammenarbeit unsere Kunden am meisten schätzen und wie sie dies im Vergleich zu anderen Marktbegleitern sehen. Die Ergebnisse der Umfrage sind allerdings ausschließlich für die interne Nutzung bestimmt und werden nicht veröffentlicht. Was wir jedoch sagen können: Die Rückmeldungen waren in der Summe über alle Kategorien hinweg äußerst positiv. Gleichzeitig zeigten die Befragten uns, wie erwartet, aber auch Verbesserungspotentiale auf.

Zudem waren wir im Oktober 2018 Gastgeber des TOP-Industrie-Forums, einer zweitägigen Veranstaltung für Produktionsunternehmen aus ganz Deutschland. Unter anderem war es das Motto der Veranstaltung, das uns dazu bewegte, zu uns nach Lohne einzuladen: „Das nachhaltige Unternehmen: Zwischen Ökonomie und Ökologie“. Dies entsprach den Entwicklungen in unserem eigenen Unternehmen. Wir sahen darin die Chance, über unsere Ansätze zu berichten und gleichzeitig von den Anderen zu lernen. Ein Wunsch, der sich in vielen Diskussionen und Gesprächen erfüllte.

An der Veranstaltung nahmen Kunden, Marktbegleiter sowie Vertreter der Wissenschaft und der lokalen Politik teil. Wir nutzten den Anlass und setzten im Rahmen dieses Fachforums zwei Dialogformate um. Zum einen haben wir mit einigen Marktbegleitern über die positiven und negativen Effekte unserer Branche auf Mensch, Umwelt und Wirtschaft offen diskutiert. Zum anderen haben wir ausgewählte Vertreter unserer wichtigsten Stakeholder Anspruchs- bzw. Interessengruppen; Personen, Gruppen, Verbände und Institutionen, die von dem Handeln eines Unternehmens direkt oder indirekt betroffen sind oder ein Interesse an den Aktivitäten eines Unternehmens haben. closeStakeholder zum Thema Nachhaltigkeitsstrategie gefragt.

Mit zehn dieser Experten haben wir im Nachgang der Veranstaltung längere bilaterale Interviews geführt. Damit wollten wir unsere Überlegungen zu den aus unserer Sicht wichtigsten Nachhaltigkeitsaspekten zur Diskussion stellen. Wir haben in der Tat wichtige Punkte und Gedanken zurückgespiegelt bekommen, die wir in unsere Nachhaltigkeitsstrategie aufgenommen haben. Noch wichtiger war aber die Botschaft, dass wir überhaupt den Dialog suchen und externen Experten die Möglichkeit geben, sich zu äußern.

Einen Monat später – im November 2018 – haben wir den 1. Forschersonntag im Industriemuseum Lohneorganisiert. Wir haben dabei die Gelegenheit genutzt, mit der lokalen Öffentlichkeit eine Art Bürgerdialog zu führen. Auf einer großen Pinnwand für Post-It-Notizen konnten die Mitbürgerinnen und -bürger ihre Gedanken und Anregungen festhalten. Gerade in Zeiten der öffentlichen Diskussion über Kunststoff und Plastik war es uns wichtig, zu verstehen, wie die Menschen vor Ort das Thema betrachten und was sie davon halten.

Zudem haben wir ein internes Dialoginstrument – das sogenannte „blaue Sofa“ – auch im Industriemuseum eingesetzt. Auf diesem Sofa kommen in unserem Betrieb in unregelmäßigen Abständen Vertreter der Geschäftsführung und Mitarbeitende miteinander ins Gespräch.

Wir wollten mit unseren Informations- und Gesprächsangeboten am Forschersonntag deutlich machen, dass wir aktiv den Dialog suchen und auch bei kritischen Fragen keine Berührungsängste haben. Viele dieser Fragen stellen wir uns schließlich selbst und tagtäglich versuchen wir, Antworten darauf zu finden. Die Tatsache, dass Themen auch von außen hinterfragt werden, treibt uns weiter an, eine im Sinne der Nachhaltigkeit Im Jahr 1713 wurde von Hans Carl von Carlowitz der Gedanke der Nachhaltigkeit erstmals beschrieben. Seit den 1990er Jahren entwickelte sich das erweiterte Denkmodell als „Dreieck der Nachhaltigkeit“: Heute steht es für ein ganzheitliches Zukunftskonzept auf Grundlage a) eines ökologischen Gleichgewichts, b) ökonomischer Sicherheit und c) sozialer Gerechtigkeit. closeNachhaltigkeit bessere Lösung zu finden.

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